Namensetiketten und neun weitere praktische Tipps gegen das Verlieren und Vergessen


ZEHN PRAKTISCHE TIPPS FÜR KITA-, KINDERGARTEN- ODER SCHULSTART



Unsere Kleinsten machen oft die grössten Schritte. Das erste Mal Kita, der erste Besuch im Kindergarten, der erste Schultag – Meilensteine im Leben eines Kindes. Nicht zu vergessen alle Freizeitaktivitäten, wie Sport, Musik oder Pfadi, die schon bald anstehen. Nicht selten fällt der Abschied gerade uns Eltern am schwersten, denn Loslassen ist eine Kunst. Gross sind unsere Sorgen und bald merken wir, dass unsere Verlustängste noch ganz anderer Natur sind. Denn man kann sich gar nicht vorstellen, was so ein Kind alles verlieren kann. Oft wird es im Teenager-Alter nicht besser. Namensetiketten und -aufkleber sind eine wertvolle Hilfe, wenn etwas verloren geht. Auch sonst können wir Eltern unsere Lieblinge dabei unterstützen, einen Sinn für Ordnung zu entwickeln.


Namensetiketten – so gehen die Sachen unserer Kinder nicht mehr so leicht verloren



Wir möchten Ihnen einige Tipps geben, wie Sie sich selbst und vor allem Ihren Kindern das Leben einfacher machen und die Dinge im besten Falle am Ende des Tages auch wieder zu Hause landen.

1 - Namensetiketten sind praktisch – Kinder können alles verlieren


Zuerst einmal sollten Sie sich bewusst sein, was überhaupt alles verloren, vergessen oder verlegt werden kann. Machen Sie sich keine Illusionen. Eigentlich können unsere Lieblinge so ziemlich alles verlieren. Von der Znünibox über das Schulbuch bis hin zu den nigelnagelneuen Turnschuhen findet so manches nicht mehr seinen gewohnten Weg nach Hause. Umso praktischer sind deshalb Namensetiketten. So können Finder die Gegenstände dank den Namensaufklebern zuordnen und die verlorenen Sachen finden eher wieder den Weg nach Hause.

2 - Haben Sie Geduld


Gerade beim Wechseln auf eine nächste Stufe – wie vom Kindergarten in die Schule – sind unsere Racker besonders anfällig, etwas zu verlieren. Auf einmal müssen sie sich vieles merken und selbständiger sein. Da bleibt nach Schulschluss gerne etwas liegen. Wir Eltern brauchen dabei vor allem eines: viel Geduld. Zu streng mit den Kindern sein oder sie gar bestrafen, wirkt meist kontraproduktiv. Gerade den ganz Kleinen ist oft kaum bewusst, dass ihre Sachen für immer weg sein können, wenn sie diese verlieren. Deshalb sollten wir sie dabei unterstützen, ein Gespür dafür zu entwickeln, was wichtig ist und was nicht. Namensetiketten können dabei helfen. Wenn Sie die Dinge gemeinsam mit Ihren Kindern anschreiben, lernen diese, ihre sieben Sachen zu ordnen. Und passen dementsprechend besser auf.

3 - Wer gemeinsam sucht, findet besser


Falls die Hausaufgaben wieder in der Schule vergessen wurden, nur noch ein Fussballschuh in der Sporttasche liegt oder sogar das Handy verloren ging, ist es ratsam, sich gemeinsam mit den Kids auf die Spuren der vermissten Gegenstände zu machen. Nehmen Sie Ihr Kind mit zum Fundbüro, wenn es dank Namensetikette oder -aufkleber zum  Anruf kam. Oder begleiten Sie es zur Turnhalle, wo die Sachen vermutet werden. Wenn man die Kinder aktiv bei der Suche einbindet, stärkt dies das Bewusstsein für den Wert der Dinge. Und dank Namensetiketten gehen die Gegenstände auch in der Fundkiste nicht verloren.

4 - Gehen Sie mit gutem Beispiel voran – Namensetiketten für alle


Wir Eltern können mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn wir selbst ordentlich sind, nehmen das die Kinder wahr und versuchen es nachzuahmen. Kinder lernen oft auch dadurch, dass sie uns Erwachsene imitieren. Räumen Sie abends gemeinsam mit Ihrem Kind das Zimmer auf und zeigen Sie ihm, dass auch in der Küche alles seinen Platz hat. Rituale können dabei helfen, einen Sinn für Ordentlichkeit zu entwickeln. Ausserdem erkennen Kinder mit dem Aufräumen, dass es Spass macht, Ordnung zu halten. Denn so hat man Gesuchtes schneller zur Hand und wird sich wieder bewusst, was man überhaupt alles hat. Hilfreich sind dabei Namensetiketten. Auch Sie als Eltern können bestimmte Fächer oder Gegenstände mit Namensaufklebern anschreiben und damit dem Kind Ordnung vorleben.

5 - Erinnerungen helfen


Diesen Spruch werden Sie oft hören: „Papa“, oder auch „Mama, es nervt!“ Zum x-ten Mal haben Sie ihr Kind daran erinnert, den Rucksack doch wieder mit nach Hause zu nehmen – auch wenn er jetzt dank Namensetikette gut angeschrieben ist. Auch die Erinnerung, das Fahrrad abzuschliessen, gehört dazu oder die Regenjacke wieder einzupacken, auch wenn es nicht mehr regnet. Wiederholungen können alle Beteiligten nerven. Trotzdem sollten Sie sich nicht beirren lassen. Solche Erinnerungen sind wertvoll. Sie helfen den Kindern, sich bewusst zu werden, was sie alles dabeihaben. Auch Zettel und Sticker an Türen oder Kühlschrank dienen dazu, sich zu vergewissern, was beispielsweise alles in den Turnsack gehört und ob die Hausaufgaben auch wirklich eingepackt sind.

6 - Kleider dürfen auch praktisch sein


Nachdem alle Kleider mit Namensetiketten beschriftet sind, geht es nun ins Detail. Gerade kleinere Kinder lieben es meist, wenn ihre Jacken, Hosen oder Pullis zahlreiche Knöpfe, Reissverschlüsse und Geheimfächer haben. Dies kommt auch uns Eltern entgegen. Denn mit verschliessbaren Taschen fallen die Dinge weniger schnell heraus und gehen nicht so leicht verloren. Von Vorteil ist, die jeweiligen Sachen immer in denselben Taschen zu verstauen. Der Schlüssel, das Portemonnaie oder das Bus-Abo haben allesamt ihr fixes Fach. So wird Ordnung zur Routine, und es braucht nur einen kurzen Check, um nachzuschauen, ob alles noch da ist.

7 - Vorbereitung ist wichtig – Namensetiketten rechtzeitig anbringen


Die Schultasche bereits am Vorabend ganz bewusst einzupacken, erspart so manchen Stress. Auch das Turnzeug können die Kids schon am Tag vorher komplett vorbereiten. Und die Kleider für den nächsten Tag bereitzulegen, hilft, unnötigen Stress zu vermeiden. Die neue Jacke kann man zur Sicherheit auch schon am Vorabend mit einer Namensetikette beschriften. So haben die Kids am Morgen den Kopf frei und gehen nicht schon mit einem schlechten Gefühl in den Tag.

8 - Verlorenes nicht gleich ersetzen


Etwas zu verlieren darf auch ein wenig weh tun. Wenn Sie alles, was verloren geht, gleich postwendend wieder ersetzen, tun Sie Ihrem Kind damit nicht unbedingt einen Gefallen. Wenn nach dem Verlust eine Lücke entsteht, erkennen Kinder oft gerade, dass Dinge einen Wert haben und nicht immer so leicht zu ersetzen sind. Es empfiehlt sich zusätzlich, neue Anschaffungen gleich wieder mit einer Namensetikette zu versehen. So wird dem Kind bewusst, dass nun wieder etwas Neues da ist, worauf es aufpassen sollte.

9 - Halten Sie den potentiellen Schaden in Grenzen


Geben Sie Ihrem Kind nur mit, was es auch wirklich braucht. Es muss nicht für alle Eventualitäten gerüstet sein. Zu viel Gepäck kann zu Chaos führen, selbst wenn alles mit Namensetiketten angeschrieben ist. Wenn die Dinge überblickbar sind, behält das Kind den Fokus aufs Wesentliche. Geben Sie Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn auch nicht unnötig wertvolle Dinge mit. Das Goldkettchen von der Gotte muss beim Fussballtraining nicht unbedingt dabei sein – es bleibt sonst gerne in der Garderobe liegen.

10 - Gemeinsam kreativ sein – Namensetiketten ankleben macht Spass


Schreiben Sie die Sachen gemeinsam mit Ihrem Kind an. Mit den vielfältigen und coolen Designs der selbstklebenden Namensetiketten geschieht dies spielerisch und hat den Vorteil, dass dem Kind selbst bewusst wird, was es alles hat und was nicht verloren gehen sollte. Wasserfeste Namensetiketten können an jeden Gegenstand angebracht werden. Ausserdem haften die Namensaufkleber auch nach dem Waschen in der Maschine und dem Trocknen im Tumbler oder bleiben auch im Geschirrspüler und in der Mikrowelle dran. Nach dem Aufkleben der Namenssticker sollten Sie allerdings mindestens 24 Stunden bis zum ersten Waschgang warten.

Zum Schulstart bietet sich beispielsweise das Alleskönner-Set an. Mehr als 100 Namensetiketten helfen dabei, den Überblick nicht zu verlieren. So können Sie Finken, Taschen, Jacken, Handschuhe oder die Znünibox mit Namensaufklebern beschriften und alles kommt – im besten Fall ohne Umwege – wieder mit nach Hause. Und wenn man die Namensetiketten mal nicht mehr braucht, lassen sie sich auch leicht wieder entfernen.

Und nicht zuletzt: Verzweifeln Sie nicht, wenn trotz Namensetiketten und bester Organisation doch ab und zu etwas verloren geht. Sich aufregen bringt nichts, die meisten Kinder lernen es noch vor dem Erwachsenenalter und passen immer besser auf. Und manche lernen es nie und werden trotzdem Professor – wenn auch ein vergesslicher.


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